Archiv der Kategorie 'Antirepression'

If the kids are united – Interkiezionale Demonstration 22. April

If the kids are united, they‘ll never be divided! Seit Monaten hören wir aus jeder Ecke der Stadt das wispern von Projekten und deren derzeitigen Stand der Bedrohung. Investor*innen aus aller Welt, mit geleckten Schuhen aus Schlangenleder fordern uns heraus und legen dabei eine Überheblichkeit an den Tag, die an Widerwärtigkeit kaum zu überbieten ist. So werden Zusagen getroffen die später zurückgenommen oder geleugnet werden, wie anhand der Friedel54 zu sehen ist.
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make Antifa great again – Aufruf zur Antifa-Winteroffensive 2017

Machen wir uns nichts vor: das Jahr 2016 besticht in seiner Gesamtbilanz durch einen katastrophalen gesamtgesellschaftlichen Rechtsruck, dem keine Grenzen gesetzt scheinen. Der gesellschaftliche Rassismus wird zum Normalzustand und festigt sich in seiner Qualität innerhalb kurzer Zeit in einer Form, wie sie noch vor wenigen Jahren undenkbar gewesen wäre. Die Übergriffe gegen Geflüchtete und „Nichtdeutsche“ sind zum Alltag geworden und die AfD ist fester Bestandteil des parlamentarischen Schmierentheaters. Im Zuge dessen versuchen auch die anderen Parteien am rechten Rand zu fischen und übernehmen unverblümt und skrupellos die rassistischen und sozialdarwinistischen Parolen. Die abgestumpfte Mehrheit heißt dies gut oder stört sich nicht daran. Es gab im vergangenen Jahr eine Reihe großartiger Aktionen gegen diese Entwicklungen und es wird sie auch in Zukunft geben. Allerdings ist unser Widerstand gegen diesen Rollback dennoch viel zu gering, marginal und anlassbezogen. Es muss klarer denn je festgehalten werden: Der Kampf gegen Nazis und deren Strukturen ist längst nicht ausreichend. Wir sollten ein für alle mal begreifen, dass wir uns mehr denn je in einer permanenten Konfrontation gegen diese Gesellschaft, ihre Werte und Leitbilder befinden, die all dies erst ermöglichte und die immer weiter eskalierende Lage womöglich noch weiter auf die Spitze treiben wird. (mehr…)

Freiheit für Thunfisch und Gülaferit – Video vom Besuch bei der JVA Lichtenberg

Am Dienstag, den 29.11.2016 wurde unsere Gefährtin Thunfisch von Hannover nach Berlin überstellt. Vorausgegangen war ein Haftbefehl, der am 21.11. in Münster vollstreckt wurde. Seit mittlerweile 2 Wochen befindet sie sich in U-Haft und besuchte unfreiwillig Bielefeld und Hannover. Seit dem Beginn der Offensive gegen den rebellischen Nordkiez in Friedrichshain zeigt die Berliner Justiz die Zähne. Nach dem großartigen Erfolg der »Soko LinX« gegen den V-Mann Goebel muss die Staatsschutzkammer und ihre Dienerin, die Staatsanwältin Sadri-Herzog Erfolge präsentieren. Sie unterliegen einem Wahn der Verfolgung und versuchen weitere Personen in der Causa „Rigaer Straße“ einzusperren.

Ob Hausdurchsuchungen, Prozesse oder Verhaftungen: die Werkzeuge zur Einschüchterung und Zerschlagung unserer subversiven Ideen sind vielfältig aber lassen uns unbeeindruckt wie folgende Aktion zeigt, von der ein Video im Internet aufgetaucht ist (Rechtsklick, Play):

Wir lassen unsere Freunde nicht im Stich – Freiheit für Ali, Balu und die anderen!

Morgen, am 11.10.2016 beginnt vor dem Berliner Kammergericht der Prozess gegen Ali Hıdır Doğan. Zudem wird ebenfalls das Verfahren gegen Balu vor dem Berliner Schöffengericht eröffnet. Ali Hıdır Doğan wird die Mitgliedschaft und Tätigkeit in der in Deutschland verbotenen Arbeiter_innen Partei Kurdistans PKK vorgeworfen. Balu wurde zusammen mit Aaron im Zuge der Demo „Rigaer 94 verteidigen – Investor_innenträume platzen lassen“ am 09.07.2016 verhaftet. Beide sitzen seitdem in der JVA Moabit in Untersuchungshaft. Ihnen wird unter anderem der „Landfriedensbruch“ vorgeworfen. Hinzu kommt, dass Aaron und Balu getrennt verhandelt werden, der Prozess gegen Aaron wird voraussichtlich am 8. November diesen Jahres beginnen. (mehr…)

Auswertungstext zur Kundgebung »Freiheit für Aaron und Balu!«

Seit dem 09.07.2016 befinden sich Aaron und Balu in der Untersuchungshaft der JVA Moabit. Beide wurden im Zuge der Demo „Investor_innenträume platzen lassen – Rigaer 94 verteidigen!“ verhaftet und sehen sich nun mit Anklagen unter Anderem wegen „schweren Landfriedensbruchs“ konfrontiert. Seit der Verhaftung der beiden, wurde mehrmals von Seiten der Berliner Justitz deutlich gemacht, dass sie alles daran setzen will, die beiden zu Freiheitsstrafen zu verurteilen, um so erneut ein Exempel statuieren zu können das als abschreckendes Beispiel an alle gerichtet ist die ihre Kritik an den bestehenden Verhältnissen äußern und / oder praktisch werden lassen. So wurde die Untersuchungshaft nach dem ersten Haftprüfungstermin Ende Juli fortgesetzt mit der Begründung das bei beiden Fluchtgefahr bestehen würde. Gründe genug zu zeigen, dass die beiden weder alleine noch vergessen sind. (mehr…)