For who(m) the Revolution?

Dieser Brief erreicht uns von einer Freundin und Genossin, die seit längerer Zeit Teil einer autonomen Frauenorganisierung innerhalb der kurdischen Freiheitsbewegung in Rojava ist. Gedacht ist dieser Brief für alle die sich als Revolutionärinnen verstehen.

Eine Internationalistin aus Rojava, gibt euch einen Einblick in ihre Gedanken inspiriert von der Kämpferin/ Kommandantin Heval Asmin und allen Frauen in der kurdischen Bewegung.

Mit der „europäischen Mentalität“ in Kurdistan, ob du willst oder nicht!

Als ich 2015 durch die Kämpfe in Kobane, auf die kurdische Bewegung aufmerksam wurde, konnte ich mich mit dieser Bewegung identifizieren, weil ich wusste sie kämpfen gegen die hegemonialen Kräfte, gegen das kapitalistische System, gegen den Faschismus. Es wurde einem die Organisation von einem alternativen Leben und eine Perspektive aufgezeigt, dass bewaffneter Kampf möglich und nötig ist. Ich glaube nicht nur für den Mittleren Osten, war es ein wichtiges Bild, Frauen mit Waffen zu sehen. Nicht, weil es wichtig ist Frauen mit Waffen zu sehen, sondern weil es wichtig ist, Frauen zu sehen, die ihre Ideologie, Werte und damit verbunden auch Gebiete, (in denen diese aufgebaut und gelebt werden) selbst verteidigen. Sie haben ihre Selbstverteidigung organisiert und das nicht erst seit 2015. In einer Welt, in der Frauen oft nicht mal zugetraut wird handwerkliche Arbeiten zu übernehmen, geschweige denn auf sich selbst aufzupassen, wenn sie Nachts alleine nach Hause laufen, denke ich ist es ein großer Durchbruch, dass Frauen die Selbstverteidigung autonom organisieren, durchführen und das auch öffentlich in die Welt tragen.

Mein Schwerpunkt, war wie schon am Anfang erwähnt, nicht der Frauenbefreiungskampf, sondern die gemeinsamen politischen Ziele, die ich in der kurdischen Bewegung finden konnte. Eine Alternative aufbauen zum herrschenden System und diese auch verteidigen zu können. Eine meiner ersten Reisen nach Kurdistan brachte mich nach Camp Maxmur, wo ich in einer geschlechtergemischten Delegation war. Empört waren wir nach der Ankuft, als uns offenbart wurde, dass die Frauen am anderen Ende der Stadt schlafen, im Frauenhaus. Ohne Übersetzung, da keine der Freundinnen türkisch konnte und auch keine der Freundinnen vor Ort englisch oder deutsch konnte. Fragen wie „was ist wenn es Angriffe gibt und wir sind soweit voneinander entfernt?“, „Warum ist das überhaupt nötig, wir sind doch eh nur kurz da und sind es gewohnt zusammen in einem Zimmer zu übernachten?“ „Was ist der Hintergrund der Trennung, ist es nicht dogmatisch, keine Ausnahme für uns zu machen, die doch so anders organisiert sind?“

Jetzt einige Jahre später – kann ich nur über mich selbst schmunzeln und mir selbst Antworten: „Ja, es ist nötig alle Gruppen zu trennen, es ist nicht dogmatisch, sondern gibt den Internationalistinnen die Möglichkeit in diese Organisationsform einzutauchen, auch wenn nur kurz. Die Möglichkeit zu haben, die Unterschiede zu spüren und sich darauf einzulassen, welche Grundlagen und Werkzeuge diese Revolution nutzt, um von ihr zu lernen. Lernen ist, wie wir wahrscheinlich alle wissen, ein ganzheitlicher Prozess. Man kann nicht sagen, ich möchte wissen wie die Strukturen dieser Revolution aufgebaut sind, aber ich möchte eigentlich so weiter machen wie davor, bin nicht bereit mich und meine Verhaltensweisen zu ändern und zu hinterfragen. Das bedeutet man bleibt in einer abgegrenzten Zuschauerrolle, auch wenn man sich die traditionelle Hose schneidern lässt und die Kefir trägt. Es reicht nicht aus. Es geht für mich darum sich auf Prozesse einzulassen und dass in größtmöglicher Intensität. Das bedeutet eben manchmal auch, Dinge, Strukturen, Regeln, Verhaltensweisen, Methoden zu akzeptieren, die einem nicht sinnvoll, komisch oder veränderungswürdig vorkommen.

Fakt ist, mit den Methoden und Ideen mit denen ich bis jetzt in Europa gekämpft habe, sind wir nicht besonders weit gekommen (im aktuellen Vergleich zum Stand der Revolution in Kurdistan) – heißt: es kann sich lohnen. Heißt: einfach mal drauf einlassen, Zeit mitbringen und innerhalb der Strukturen dieser Revolution leben und arbeiten. Respekt den Menschen entgegenbringen, die das hier seit Jahrzehnten weiter entwickeln, aufbauen und verteidigen. Nicht zu vergessen, Respekt der Bewegung entgegenbringen, welche soviele Sehids hat, um heute an diesem Punkt stehen zu können. Und jetzt könnte man meinen, dann verliert man ja seine eignen radikalen Prinzipien und bringt sein Wissen nicht genug ein. Ich kann jeden beruhigen, da wir uns hier in der Revolution befinden und somit Teil einer revolutionären Bewegung sind, bringen sie dich nicht dazu deine eignen Prinzipien zu vergessen oder zu verdrängen, sie treten dir auch nicht entgegen, im Sinne von „was weisst du schon, aus Europa?“, sondern es gibt die Möglichkeit sich auf die Bewegung einzulassen und dann innerhalb dieser Strukturen seine Ideen, Wissen, Fragen, Antworten, Widersprüche einzubringen.

Und dafür ist nicht nur Platz, Zeit und Raum, sondern, dass ist auch der Anspruch der an uns Internationalistinnen gestellt wird. Es ist unsere Pflicht uns einzubringen, aber eben auch unsere Rolle hier zu sehen, die Bewegung ernst zu nehmen und Widersprüche auszuhalten. Ihre Erfahrungen, ihren vorangegangen Prozesse und auch ihre aktuellen Prozesse ernst zu nehmen und nicht unsere Fragen, Herangehensweisen und Erwartungen darüber zu stellen. Versuchen ein ganzheitliches Bild der Arbeiten zu haben, kann dabei helfen, zu erkennen, warum das eigene Vorhaben, die Pläne, Vorstellungen, Wünsche von Internationalistinnen manchmal nicht verwirklicht werden können. Einige Beispiele dafür könnten sein, dass gerade Gefechte mehr Kapazitäten benötigen, Evaluationen gemacht werden müssen um nächste Prozesse zu planen, oder an Möglichkeiten für Grenzübergänge gearbeitet wird.

Autonome Frauenorganisierung – ist das überhaupt nötig?

Zurück zu meinem Prozess als Frau, mit der autonomen Frauenbewegung. Wie gesagt, war das nicht mein Fokus als ich mein Kontakt zur kurdischen Bewegung intensiviert habe, es war eher einer von vielen Punkten die mich beeindruckt haben. In Europa habe ich mich meistens fern gehalten von Gruppen, die sich nur mit Frauen organisieren bzw. die sich als feministische Strukturen definiert haben. Warum? Weil sie mir noch dogmatischer vorkamen, als die restliche Szene. Und das soll was heißen. Das Gefühl auf sein Äußeres, seinen Style, Frisur, Kleidung, Gestik, Mimik, Musikgeschmack und seine Wortwahl reduziert zu werden. Schubladendenken, schlimmer als in jeder Schulklasse. Das Gefühl vermittelt zu bekommen, es gibt nur einen Weg eine politische Frau sein zu können. Und wenn du von diesem Weg „abweichst“, sei es indem du deine Beine rasierst oder die Haare nicht kurz schneidest, oder sogar, und damit will ich eigentlich gar nicht anfangen, dich schminkst, dann solltest du dich nicht Feministin nennen. Es ist natürlich hier nur mein ganz persönlicher Eindruck, meine persönliche Erfahrung und zeigt, dass auch ich schnell dabei bin, Menschen, Gruppen, Freundinnen in Kategorien zu stecken. Auf jeden Fall hat diese feministische Szene mich nie motiviert mich mehr mit Frauenorganisierung oder Feminismus auseinander zu setzen, zumindest nicht in so bezeichneten Strukturen, sondern mich eher davon weg getrieben. Glücklicherweise, gab es Freundinnen in meinem Leben, die mir gezeigt haben, was es bedeutet als Frauen zusammen zu halten, aufeinander aufzupassen und sich zusammen zu organisieren und zu kämpfen. Das aber immer nur innerhalb geschlechtergemischten Strukturen und Zusammenhängen. Soviel zu der Vorgeschichte dieser Reise…

Ich bin jetzt seit einigen Monaten in Rojava und habe mich sehr bewusst entschieden diesen Weg alleine zu gehen, ohne meine liebsten Freundinnen, auf die ich tatsächlich einfach immer zählen kann. Ich wollte sicher stellen, dass ich mich voll und ganz auf die neuen Menschen, Strukturen, Werte und Ansprüche einlassen kann und an meiner militanten Persönlichkeit arbeite. Nicht abgelenkt, von gegenseitigen Bedürfnissen, Wünschen und Ansprüchen von Menschen die mir sehr nahe stehen. Zum anderen wollte ich auch sehen, bzw. mir selbst zeigen, was ich „alleine“ kann. Auf welchem Level bin ich? Was wird mich herausfordern? Mit was kann ich gut und weniger gut umgehen? Wo sollte ich an mir arbeiten, Dinge aufarbeiten, verändern, stärker werden, gelassener werden, weniger Angst haben, mehr Selbstvertrauen aufbauen? Ich würde sagen: läuft!

Das erste mal für eine längere Zeit organisiert in der autonomen Frauenstruktur, kann ich sagen ich habe noch nie so eine Verbundenheit zu Frauen gespürt und ich habe mich noch nie soviel hinterfragt und analysiert. In so einem klaren Rahmen zu wissen, dass du mit diesen Freundinnen lebst, dich kümmerst, dich kritisierst, diskutierst, dich bildest, kämpfst, egal was kommt. Egal an welchen Punkt du selbst gerade stehst, von deinem Wissen oder deinen Verhaltensweisen, welche vom System geprägt und geformt sind, welche Schwächen, Ängste, Zweifel, Widersprüche, Wünsche du mitbringst, die Frauen dieser Bewegung machen Revolution für und mit allen Frauen dieser Welt. Das hatte ich natürlich auch schon vorher gehört, aber es ist einfach etwas komplett anderes, wenn man selbst Teil so eines Prozesses wird, die Beziehungen zueinander spüren darf und in der Praxis erleben darf, was das bedeutet. Es gibt klare Linien, wie man sich gemeinsam organisiert als Frauen, sozusagen Regeln und Methoden, die angewendet werden. Aber nur diese zu übernehmen würde nicht ausreichen. Ich kann nicht in Worte fassen, was genau das „Rezept“ ist für eine erfolgreiche Frauenorganisierung. Es sind so viele Punkte die Zusammenspielen, von den Methoden bis hin zur Ideologie, Frauengeschichte, Selbstverteidigung, Jineoloji, den Werten und Moral der Bewegung und vieles mehr. Aber es bedeutet auf jeden Fall seine ganze Haltung zu verändern, anderen Frauen gegenüber, generell den Menschen und der Gesellschaft.

Kann mein Leben so weiter gehen wie davor?

Es bedeutet aber auch, seine Haltung und Ansprüche an sich selbst zu verändern. Verhaltensweisen, Lebensweisen, Sichtweisen und Methoden die man immer als „normal“ betrachtet hat zu hinterfragen, seine eigene Geschichte aufzuarbeiten und sie im Rahmen von einer revolutionären Persönlichkeit zu analysieren. Das kann dann zu Fragen führen wie: „Sollte man als Revolutionärin Liebesbeziehungen führen?“, „Wie sollte der Umgang untereinander in politischen Kontexten sein?“, „Wie sollte der Umgang mit der Gesellschaft sein?“, „in welchen politischen Rahmen arbeitet man eigentlich mit seinen Leuten zusammen, unter welcher Ideologie, mit welchen Methoden und welchen Werten?“ und vieles mehr. Nimmt man es dann ernst, dass man sich als Revolutionärin bezeichnet bedeutet das für mich, dass man auch versuchen sollte seinen ganzen Fokus, seine Energie, seine Zeit und Kraft in revolutionäre Arbeit zu investieren.

Das heisst auch, dass man sein Leben nicht so weiter führen kann, wie man es zuvor geführt hat. Weil man merkt, es ist keine Zeit für Liebesbeziehungen, es ist auch keine Zeit für Urlaub machen und es ist keine Zeit für Party/Besäufnisse. Wenn man an diesem Punkt nicht ankommt und nicht bereit ist das zu ändern, bleibt man Saisonrevolutionärin, wenn überhaupt. Vielleicht sollte man eine andere Bezeichnung finden und somit den Begriff Revolutionärin nicht weich waschen. Da stellt sich für mich allerdings die Frage- was ist der klare Rahmen in unserem Kontext Revolutionär*in zu sein? Wie könnten in Europa Veränderungen in unserem alltäglichen Leben und unserer politischen Arbeit, soweit man das getrennt Bezeichnen kann / will, aussehen und Sinn machen und wer ist überhaupt bereit solche Veränderungen mit zu entwickeln und auch in die Praxis umzusetzen? Nicht zu vergessen, sollten wir Frauen uns autonom organisieren und dafür ist für mich auch eine Grundlage, aus unseren alten Rollen raus zu kommen, welche in Liebesbeziehungen (natürlich auch in Freundschaften usw. aber auf eine andere Art und Weise) zurzeit reproduziert und gelebt werden.

Das Patriachat sitzt tief in uns Frauen und wir sollten unsere eigene Widerstandsgeschichte und Frauengeschichte kennen lernen. Unsere männlichen Freunde sollten ihre Rolle im Patriarchat, wie sie dieses Tag für Tag nach außen tragen, Verhaltensweisen, die sich ganz selbstverständlich anfühlen, hinterfragen und nicht von vornherein abstreiten, dass es das überhaupt gibt. Hier in Rojava durfte ich sehen, dass die Revolution wirklich eine Revolution der Frauen ist. Und es zeigt sich in der Praxis, ohne die Befreiung der Frau ist auch keine Befreiung der Gesellschaft möglich. Also sollten wir uns alle Verantwortlich fühlen und anfangen uns damit auseinanderzusetzen und das nicht nur auf einer Oberflächlichen Art und Weise. Wir müssen dafür bei uns und unserem Umfeld anfangen, mit unseren Geschichten, Gemeinsamkeiten, Problemen, Fragen, Widersprüchen und Ideen. Die autonome Organisierung für Frauen ist dabei unerlässlich, um unsere eigenen Analysen machen zu können. Um zu sehen, dass wir selbstverwaltet und eigenständig arbeiten können, müssen wir erst wieder unsere eigene Kraft kennen lernen und finden, unseren Bezug zueinander wieder gemeinsam leben und gemeinsame Prozesse und Methoden entwickeln. Das können wir Frauen nur für uns selbst machen, und unsere männlichen Freunde können in ihren Prozess der Auseinandersetzung gehen. Wir können uns austauschen und gemeinsam Fortschritte machen, solange der autonome Organisationsrahmen, als Basis der Frauen, gewahrt wird. Aber auch an Freundschaften muss gearbeitet werden, was bedeutet es exklusive Freundschaften zu führen, die andere ausschließen? Was bedeutet es „Politik“ mit seinen Freunden zu machen und müssen wir das nicht auch überwinden?! Einen Rahmen finden in dem wir zusammen an der Revolution arbeiten, unabhängig von unseren persönlichen Vorlieben und Sympathien. Es liegt ein langer Weg vor uns, es gibt viele offene Fragen, aber ich weiß das es sich lohnen wird.

Revolutionärinnen kämpfen dort, wo es nötig ist!

Mein ganz persönliches Gefühl sagt mir, dass es für mich näher liegt die Revolution die hier gerade in Rojava stattfindet, zu verteidigen und aufzubauen. Hier finde ich den Rahmen ein revolutionäres Leben zu führen und sehe auch die Verantwortung bei allen Revolutionärinnen dieser Welt, diese mit zu verteidigen. Zudem habe ich ehrlich gesagt Angst davor, zurück nach Europa zu kommen, mit dem Bewusstsein wieviel wir alle eigentlich geben könnten, mit dem Bewusstsein in welcher Realität die Menschen hier im Krieg leben, um die Revolution zu verteidigen, in dem Bewusstsein darüber, welche revolutionären Aufbauprozesse hier Tag für Tag stattfinden, mit der ganzen Gesellschaft, wieviel die Menschen hier, Tag für Tag geben. Ich habe auf so viele Fragen keine Antworten. Wie sollen wir die Prozesse in unseren Zusammenhängen angehen? Aber ich werde erstmal noch zurückkommen, weil wir manchmal den „schweren“ Weg gehen sollten. Und ich werde nicht aufgeben und ich hoffe, ich werde diesen Prozess gemeinsam mit vielen erleben und wir werden eine Alternative möglich machen und wir werden siegen. Weil es einfach das richtige ist und weil es unsere Verantwortung ist, diese Welt nicht so hinzunehmen und alles in unserer Macht stehende zu tun, um sie zu verändern. In diesem Sinne, werde ich die nächsten Monate nutzen, um weiter an Bildungen teilzunehmen, versuchen meinen Horizont zu erweitern, meine Verhaltensweisen zu hinterfragen, an meiner militanten Persönlichkeit zu arbeiten, meine Auseinandersetzung mit der Ideologie hier zu intensivieren, politische Prozesse zu verstehen und einzuschätzen und Methoden kennen zu lernen und auszuprobieren, praktische Erfahrung sammeln und Ideen entwickeln, bei denen ich ansetzten kann, wenn ich zurück bin. Ich wünsche mir von allen die sich als Revolutionärinnen begreifen, dass sie revolutionäre Wege finden werden und nicht in ihrer alten Mentalität verhaften.

Weil am Ende die Frage steht: Für wen machen wir diese Revolution? Für uns selbst, oder für die Gesellschaft? Wenn wir die Frage mit: für unseren „Klüngel“ beantworten, sollten wir uns nicht Revolutionärinnen nennen. Und wenn wir die Frage mit „Für die ganze Gesellschaft“ beantworten, sollten wir uns fragen, wie nah wir an dieser Realität dran sind und wieso. In wieweit setzen wir unsere Ansprüche und Ideen mit den Menschen aus unserem näheren Umfeld wirklich um? Wie sehr vertraut uns die Gesellschaft? Wieso sollte sie uns vertrauen, was geben wir ihnen, wie gut wissen wir über ihre Bedürfnisse bescheid, wo bauen wir ernsthafte Alternativen auf, die nicht nur für unsere Szene sind? Und wer sind überhaupt „wir“? Wie schon gesagt, es gibt viel zu tun. Also Freundinnen, nutzt eure Zeit, organisiert euch und durchbrecht eure alten Grenzen, egal ob mental, ideologisch oder in eurem täglichen Verhalten, öffnet euch für revolutionäre Prozesse und nehmt eure eigenen Ziele und eure Zeit ernst.

Wir könnten alles verändern – wenn wir es tun!

Brief einer Genossin | Publiziert durch die Antifaschistische Koordination 36 | Dezember 2018


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