Archiv für Februar 2016

Solidarische Grüße nach Hannover!

 /> <a href=Das bereits seit November 1993 bestehende Verbot der kurdischen Arbeiterpartei PKK in Deutschland gilt bis zum heutigen Tag und dient immernoch als Legitimation für diverse Repressionsschläge gegen internationalistische, im Besonderen kurdische Strukturen. Gestern haben die Staatsbüttel, vermutlich unter dem Vorwand des Schnüffel-Paragraphen 129 b, mal wieder zugeschlagen und ein linksradikales Hausprojekt im niedersächsischen Hannover durchsucht.

Während die Genoss_innen der PKK und ihrer Schwester-Organisationen YPG und YPJ in Syrien täglich erfolgreich den Vormarsch der IS-Faschisten zurückschlagen, hat der deutsche Staat nichts besseres zu tun, als unsere Freiräume nach vermeintlich verbotenen Symbolen der Solidarität zu durchforsten. Während ein intensiver Austausch zwischen deutscher und türkischer Regierung über die Abschottung Europas gegenüber Geflüchteten stattfindet, haben die kurdischen Strukturen und ihre Unterstützer_innen mit immer weiterer Kriminalisierung durch den deutschen Staat zu kämpfen …

In eben der Stadt, in der die Bullen 1994 den kurdischen Genossen Halim Dener beim plakatieren erschossen, lassen sie auch heute keinen Zweifel daran, auf welcher Seite sie stehen, nämlich auf der der Reaktion. Wir allerdings lassen uns nicht einschüchtern und werden auch weiterhin Schulter an Schulter mit unseren Mitstreiter_innen gegen den Faschismus kämpfen!

Weg mit dem Verbot der PKK!
Solidarische Grüße nach Hannover!

Ausflug in die Provinz – am 20.02. nach Brandenburg a.d. Havel

Am Samstag, den 20.02. werden wir nach Brandenburg an der Havel fahren, um uns an der dort stattfindenen Antifa-Demo „fighting for twenty years“ zu beteiligen. Es wird eine gemeinsame Zug-Anreise aus Berlin geben, für die es zwei Treffpunkte gibt:

20.02.2016 | 9:45 Uhr | S-Bhf Alexanderplatz | Gleis 2
20.02.2016 | 10.15 Uhr | S-Bhf Charlottenburg | Gleis 3

Wir werden euch in den kommenden Wochen mit den neuesten Infos auf dem laufenden halten. Hier der Aufruf:

„Am 7. November 1992 wurde Rolf Schulze in Lehnin von drei Neonazis zusammengeschlagen, ertränkt und verbrannt.

Am 20. Februar 1996 wurde Sven Beuter in Brandenburg an der Havel von einem Neonazi zu Tode getreten.

Diese Morde sind nur zwei von über 180 die seit der Wiedervereinigung in der Bundesrepublik verübt wurden. Beide Fälle eint, dass die Menschen von bekennenden und organisierten Neonazis ermordet worden sind. Beide Männer mussten sterben, weil sie „kein Recht, [haben] unter der strahlenden Sonne zu leben“, wie es einer der Mörder von Rolf Schulze während der Gerichtsverhandlung verlauten ließ. (mehr…)

Antifa goes Rigaer – Demo am Samstag

Am Samstag wird unter dem Motto „rebellische Strukturen verteidigen, solidarische Kieze schaffen“ die lang erwartete Demonstration quer durch’s Friedrichshainer Gefahrengebiet stattfinden. Es gilt, ein entschlossenes Zeichen gegen die staatlichen Schikanen der vergangenen Wochen und Monate und für ein selbstverwaltetes Leben im Friedrichshainer Nordkiez und überall anders zu setzen. Außerdem jährt sich die Räumung der Liebig 14, die wir auch nach nun fünf-jähriger Abstinenz keinesfalls vergessen haben … Unsere Wut gegenüber den Schergen der Herrschenden und unsere gleichzeitige Verbundenheit mit den rebellischen Strukturen rund um die Rigaer Straße haben wir bereits vor einigen Wochen in unserem Aufruf verdeutlicht. Wer am Samstag auf der Straße unterwegs ist, sollte sich vorher mit der voraussichtlichen Route [Rummeplatz (Gürtelstr. 26) – Neue Bahnhofstraße – Boxhagernerstraße – Grünbergerstraße – Simon Dach Straße – Boxhagenerstraße – Mainzerstraße – Frankfurter Allee – Voigtsraße – Schreinerstraße – Samariterstraße – Rigaerstraße – Proskauerstraße – Bänschstraße – Zellestraße – Rigaerstraße – Liebigstraße – Weidenweg – Petersburgerstraße – Warschauerstraße – Marchlewskistraße – Comeniusplatz] vertraut machen. Wendet euch bei Festnahmen wie gehabt an den Berliner Ermittlungssausschuss!

Samstag | 06.02.2016 | 17 Uhr Gürtelstraße // Wiesenweg

the kids are still fighting for their hood!
Auf ein rebellisches Wochenende!