Archiv für Januar 2016

Schluss mit der Hetze – NPD-Demo in Weißensee verhindern

Für Montag, den 01.02.2016 ruft die Pankower NPD zu einer Demonstration auf dem Antonplatz in Weißensee auf. Dies reiht sich ein in eine rassistische Hetzkampagne, welche die NPD-Pankow seit Monaten im Bezirk fährt. Bisher waren sie vornehmlich in den äußeren Stadtteilen wie Blankenburg, Karow und Buch aktiv. Neben dem Aufspielen als „Bürger_innen-Wehr“ und dem Verteilen von Pfefferspray, um die Lage völlig eskalieren zu lassen, macht die NPD-Pankow regelmäßig mit Falschmeldungen auf sich aufmerksam. Nun wollen sie eine Demonstration in Weißensee veranstalten, um auch dort ihre rassistische Hetze zu verbreiten. Die katastrophale Lage für die Geflüchteten in den völlig überfüllten und menschenunwürdigen Unterkünften muss hierbei als Aufhänger für eine überzogene Panikmache vor einer angeblichen Islamisierung herhalten. Die NPD ist somit geistige und reale Brandstifterin. Bereits im Sommer setzte sich die Hetze in die Tat um, als es in der Hansastraße zu mehreren rassistischen Übergriffen auf vermeintlich Geflüchtete kam. Nachdem sie schon 2014 in der Rennbahnstraße und am Hamburger Platz keinen Erfolg hatten, versuchen sie es nun am zentralen Antonplatz …

Wir wollen dies nicht zulassen und werden den Faschisten entschlossen und flexibel entgegentreten. Beteiligt euch an den Protesten und seit kreativ! Für dezentrale Vorhaben kann es nützlich sein, sich mit den örtlichen Begebenheiten rund um den Antonplatz in Weißensee vertraut zu machen, also schaut euch vorher die Karte an!

Weitere Infos findet ihr bei unseren Freunden von der Antifa Nordost und unter dem Hashtag #aplatz.

Weißensee bleibt stabil gegen Nazis und Rassismus!
Montag 01.02.2016 | ab 18:00 Uhr | Antonplatz

the kids are still fighting for their hood – Antifa goes Rigaer & M99

Antifa goes Rigaer

Seit einigen Wochen wird der Friedrichshainer Nordkiez durch tägliche Schikanen des staatlichen Repressions-Apparates überzogen. Fast jeden Abend wird jener, wie sie ihn nennen, „kriminalitätsbelastete Ort“, von mehreren Bullen-Wannen bestreift, rund um die Uhr werden Personengruppen durch die Bullen genervt und im Zweifelsfall willkürlich durchsucht. Der Grund für die derzeitige Situation ist eine rebellische Stimmung im Umfeld der besetzten Räume rund um die Rigaer Straße, die sie unter allen Umständen unterbinden wollen. Das ist nicht erst seit gestern so, jedoch ist es dem Staat über die letzten Jahre hinweg schlichtweg nicht gelungen, diesen Kiez unter seine Kontrolle zu bringen, was verschiedene Aktionen aus der Vergangenheit beweisen und zum agressiven Auftreten der staatlichen Schergen beiträgt. Die Besatzer versuchen mal wieder, durch Unterwerfung ganze Straßenzüge zu Gehorsam zu zwingen. Vergessen wird dabei, dass genau dieser Zustand die gesamte Nachbarschaft noch enger zusammenschweißt, ja eine rebellische Grundstimmung sogar beflügeln kann. Dies zeigte nicht zuletzt das Rigaer Straßenfest im Sommer letzten Jahres, das seinen friedlichen Charakter allein durch das aggressive Auftauchen der Bullen verlor und zu einer besseren Vernetzung der Anwohner_innen im Nordkiez führte. (mehr…)