Archiv für September 2015

Haus für Flüchtlinge in Tiergarten besetzt

In den frühen Morgenstunden haben Menscher der Iniatiative ’socialcenter4all‘ ein Haus in der Englischen Straße 20 am S- Bahnhof Tiergarten besetzt. Aus dem besetzten Objekt soll eine selbstverwaltete Notunterkunft für Refugees entstehen …

„Viele Wochen haben wir mit angesehen, wie dieser Staat die vor Krieg, Not und Armut fliehenden Menschen drangsaliert. Vor der Erstaufnahmestelle in Berlin herrscht völlige Unterversorgung, oft werden Menschen abends in die Obdachlosigkeit entlassen. Massenunterkünfte, in denen Menschen ohne jede Abwechslung und Betreuung eingepfercht werden oder gar das Schlafen in Parks und unter Brücken sind bittere Realität geworden. Wir haben deshalb ein leerstehendes Gebäude, das früher der Technischen Universität gehörte und heute im Eigentum eines Privatinvestors ist, besetzt. Hier soll eine selbstverwaltete Notübernachtung für Flüchtlinge geschaffen werden, sowie der Raum, um ein solches Projekt auch verantwortungsvoll zu organisieren. Wir rufen alle solidarischen Einzelpersonen und Initiativen auf, sich in das Projekt einzubringen.“

(via ’socialcenter4all‘)

Die Bullen zeigen stark Präsenz und das Projekt braucht unsere Unterstützung. Fahrt also nach Tiergarten und supportet die Dauerkundgebung vor dem frisch besetzten Gebäude! 16:30 Uhr wir ein erstes Helfer_innen- Treffen stattfinden!

Aktuelle Infos gibt’s bei Twitter unter dem Hashtag ’sc4a‘. Die vollständige Presseerklärung findet ihr hier.

Am Montag Bärgida verhindern!

Raus aus der Deckung – Kartoffeln den Auflauf versalzen!


Jeden Montag treffen sich bis zu 300 Rassist_innen, rechte Hools, Ring-Bahn-Pisser, Identitäre und ein Haufen weiterer Nazi- Idioten am Hauptbahnhof zur „Bärgida“– Demo, die am vergangenen Montag bereits in ihrer 35. Ausführung stattfand. Vom anfänglich stationären Konzept und der Bemühung, eine Kundgebung abzuhalten, sind die Organisator_innen mittlerweile abgewichen … Die derzeitige Taktik ist, zunächst eine Auftaktveranstaltung abzuhalten und danach – mit den Bullen abgesprochenen – zu marschieren, wobei die Route im Vorfeld nicht bekannt gegeben wird und die Faschos in den meisten bisher eingetretenen Fällen per Bahn in einen anderen Stadtteil eskortiert werden. (mehr…)

Crowdfunding für Rojava

Die unabhängige Berliner Hilfsorganisation Cadus sammelt zur Zeit mit einer Crowdfunding- Kampagne Geld für die vielseitige Unterstützung der Wiederaufbau- Arbeiten im nord- syrischen Rojava.

„Obwohl dort Menschen unter den Folgen des Bürgerkriegs, den Angiffen des IS und dem wirtschaftlichen und humanitären Embargo leiden, ist das öffentliche Interesse minimal und internationale humanitäre Hilfe kaum existent. Cadus initiiert nachhaltige Projekte in Zusammenarbeit mit den Menschen vor Ort. Wir bauen derzeit eine mobile Klinik (OP-Saal auf einem Allrad Truck), bilden Sanitäter*innen und Physiotherapeut*innen aus, unterstützen die Verbesserung der hygienischen Bedingungen in den Camps von Geflüchteten, entwickeln Trinkwasser Projekte und ein psycho-traumatherapeutisches Behandlungszentrum in Kobanê.“

Weitere Informationen zum Projekt findet ihr auf der Website, der Facebook- Seite oder dem Startnext- Profil der Gruppe!

Bijî Berxwedana Rojava!